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Ewald Kluge Ehrung 2002 |
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| Weixdorf besann sich am 9.5.2002 seines
größten Sportlers. In der Praxis von Hans-Christoph Gaitzsch wurde diese
Idee vor Jahren geboren. Der Weixdorfer Heimat- und Schützenverein e.V. nahm sich der Sache an und
fand zahlreiche Freunde des Motorsports für die Organisation und Durchführung dieser Veranstaltung.
Am Himmelfahrtstag kam es dann zur bewegenden Gedenkveranstaltung auf dem Gelände der Mittelschule Weixdorf. |

12 Uhr Mittag: Experten, Technik und
Neugierige füllen den Schulhof |
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Sie wissen wovon sie reden |
In 10 Vitrinen waren Dokumentationen
(Fotos, Zeitungsberichte, Bücher) zu sehen. Der Werdegang von Ewald
Kluge (1909-1964) konnte nachvollzogen werden: hier in unserem Ort
geboren – hier zur Schule gegangen – vom Taxifahrer in Dresden bis zum
gefeierten Helden vieler Rennveranstaltungen.
Außerdem konnte allen Besuchern in
Erinnerung gebracht werden, dass damals gerade Sachsen eine
entscheidende Rolle bei der
Entwicklung des Motorrades innehatte. |
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| Gegen Mittag ertönten aus allen
Richtungen Motorengeräusche und die Liebhaber mit ihren gepflegten
Oldtimern trafen auf dem Schulhof ein. Ganze Blocks von Zweirädern
verschiedenster Fabrikate der 30er, 40er, 50er Jahre wurden aufgereiht.
Die Besitzer stellten sich den Fragen. Es war Technik zum anfassen. Das
hatte Weixdorf bisher noch nicht erlebt.
Mancher Besucher hatte Ewald Kluge gekannt.
Damals waren sie alle zu Scharen an die „Spinne“ gepilgert, hatten ihm
zugejubelt. Andere pflegten persönlich Kontakte zu ihm in Zschopau,
Adelsberg, Ingolstadt oder Hohenstein- Ernsthal. Für alle war es ihr
Ewald. |

Unsere Ehrengäste (von rechts):
Renate Bachschuster (geb. Kluge), Peter Kluge, Ewald Kluge jnr., Peter
Bachschuster, Christa Israel (geb. Kluge) |
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Hubert Schmidt-Gigo fesselte das
Publikum in seiner gekonnten Art. Hier mit Ewald Kluges Kindern Renate
und Peter. |
Die Sitzreihen der Mittelschulhalle
waren überfüllt als Hubert Schmidt-Gigo aus dem Leben des Sportlers und
persönlichen Freundes Ewald Kluge berichtete.
Wir erlebten anhand historischer
Filmstreifen das Geschehen an den Rennstrecken von damals, die Vielzahl
der Konkurenten die tolle Begeisterung der Zuschauermassen. Die ständige
Weiterentwicklung der Technik an Motorrad und Wagen, die Jagd nach
Rekorden sowie die Sicherheitsvorkehrungen an den Strecken.
Legenden über die „Singende
Säge“ wurden aufgewärmt, Fragen gestellt. Die Kinder von Ewald Kluge
erzählten aus dem Leben einer Rennfahrerfamilie, von Höhen und Tiefen.
Erstaunlich, obwohl ja die Begebenheiten Jahrzehnte zurückliegen, ist
die Erinnerung wachgeblieben.
Deshalb besitzen wir eben in Weixdorf auch eine Ewald-Kluge-Straße, dank
eines Beschlusses unserer Ortsräte. |
| Albert Gärtner
(Zittau) lernte als Rennkommissar auch Ewald
Kluge kennen. |
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| Szenenwechsel: Vor dem Schulgebäude waren die Oldtimer und ihre Besitzer umringt, stellten
sich wieder neugierigen Fragen. Hier konnte jeder sehen, was Fleiss, Liebe
und handwerkliches Können bewirken. Grossväter und Enkel bestaunten die
gepflegten Zweiräder und bewarben sich um Autogramme.
Zum Ausklang des Tages wurde zu einer kleinen Rundfahrt durch Weixdorf
gestartet. Die Clubfreunde aus Ottendorf-Okrilla waren die Organisatoren und
70 Maschinen boten etwas für Auge und Ohr. |

Staunen war erlaubt |
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Eines der „Sahnestücke“ |
Wir haben eine Broschüre
„Sächsischer Motorrad – Rennsport bei Dresden“ erstellt.
Aufgrund der guten Resonanz wollen wir eine
zweite Veranstaltung durchführen.
Am 31.5.2003 im Weixdorfer Gewerbegebiet „Promigberg“.
Hauptaugenmerk soll der Zweirad-Technik jener Zeit gewidmet sein.
Alles nähere in Kürze unter markusmoorfeld@gmx.de nachzulesen.
Fotos: D. Heinig |
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